"Ein guter Witz und niemand lacht? Das muss nicht sein, nicht mal in der
Oper. Mit einer Übertitelanlage gewinnt jede Arie plötzlich Sinn,
... und Ralf Pleger verhilft dem Publikum zum rechten Verständnis."
Der Tagesspiegel, 16. November 1997
"Nicht nur das 'normale' Publikum zeigt sich dankbar, auch mancher Kenner
der Libretti hat schon gestehen müssen, die Übertitel gern verfolgt
und das Drama intensiver erlebt zu haben."
Berliner Morgenpost, 15. November 1998
"Janácek hat eine ihm eigene Musiksprache entwickelt, die die Sprachmelodie
zur Grundlage der Komposition macht. Von daher ist es nur zu begrüßen,
dass man dieses Werk [Jenufa] in der Originalsprache mit deutschen Übertiteln
aufführt."
Zitty, 20. Februar 2000
"Mit Trompetengeschmetter ... geht es los [L'Orfeo]. Danach fasst der
differenzierte Wohlklang Schritt: dies immerfort leise, doch unüberhörbar
Beredte der Diktion Monteverdis, die sich wie durch ein Wunder der poetischen
Beredtheit des Textes anschmiegt. Ralf Pleger und Torsten Bohnet, die Verfasser
der projizierten Übertitel, machen das deutlich."
Berliner Morgenpost, 19. Januar 2004
"Sie sind diskrete Phantome der Oper: Unsichtbar schweben sie in ihrer
Loge über dem Opernpublikum und sind doch mit ihrem Tun stets präsent.
Die Rede ist von den Übertitlern: jenen verborgenen Geistern, welche die
Zuhörer mittels projizierter Übersetzungen durch die Wirrnisse fremdsprachiger
Opernhandlungen geleiten.
'LibreTTitoli' entdeckte die Marktlücke,
die gesamte Übertitelungsarbeit als kompletten Service anzubieten. Diese
Arbeit beginnt für Bohnet bereits vor dem Einrichten des Textes. "Wir
machen alle Übersetzungen selbst, direkt aus dem Original." Schließlich
bedeute eine gute Übertragung noch lange keine gute Übertitelung.
Oberstes Gebot: Die Sätze müssen einfach konstruiert sein, ohne Einrückungen,
ohne komplizierte Nebensätze. Und sie müssen kurz sein."
Rondo-Magazin 05/2005
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